Mein Weg

2002 startete ich nach meinem Studium der Allgemeinen Rhetorik und Politikwissenschaften in den Beruf. Schnell musste ich feststellen, dass nicht das viele Arbeiten oder die viele Arbeit den Berufsalltag komplex und schwierig machen. Vielmehr sind es die zwischenmenschlichen Beziehungen mit Kolleginnen und Kollegen oder Vorgesetzten, die einen viel Zeit und damit verbunden auch Kraft kosten können.

Über die Jahre wurde mir immer bewusster, dass nur ein gutes zwischenmenschliches Umfeld für ein produktives Arbeitsklima sorgt und wir Wert darauf legen sollten, ein solches zu gestalten. Schließlich sparen wir damit Zeit und Kosten. Stichwort: „Time is money.“ Und – nicht zu verachten – sofern wir Vollzeit-Beschäftigte sind, verbringen wir die meiste Zeit der Woche bei der Arbeit. Diese Zeit sollte „gut“ sein, denn auch das ist Lebensqualität!

Mein Weg zur Mediation und zur Systemischen Beratung ist die konsequente Weiterentwicklung meiner Kommunikationsexpertise, die ich bereits während meines Studiums und den darauffolgenden Jahren im Bereich „Unternehmenskommunikation“ in diversen Großunternehmen erworben habe. Gerne möchte ich Unternehmen und Menschen durch Mediation und Kommunikationsberatung dabei unterstützen, ihre Themen und Projekte jeglicher Art so zu gestalten, dass Lösungen zielorientiert möglich sind. Mein Ziel ist, Unternehmen bereits vor Projektstart zu begleiten, um frühzeitig eine zielgruppenspezifische Dialogkommunikation mit mediativen Elementen einfließen lassen zu können. Damit wird sichergestellt, dass Konflikte erst gar nicht schwerwiegend, destruktiv und letztlich kostenintensiv werden.

Und, „sollte das Kind doch bereits in Brunnen gefallen sein“, weiß ich: Konflikte und Schwierigkeiten sind nicht per se schlecht. Vielmehr gehören sie zu unserem Alltag und machen das Leben erst zu dem, was es ist: Wachsen an dem, was das Leben für uns bereit hält. Die Kunst dabei ist, sich nicht von Konflikten und Schwierigkeiten „dominieren“ zu lassen, indem wir uns der Situation ohnmächtig gegenüber ausgeliefert fühlen. Wichtig ist, wieder in die Gestalterrolle zu kommen, in der jeder das Gefühl hat, neue Möglichkeiten zu sehen, an die er zuvor nicht gedacht hat. Ganz im Sinne Heinz von Foerster: „Handle stets so, dass weitere Möglichkeiten entstehen.“